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Rückblick – 3. Gesundheitstag im HBK Zwickau

Bei schönem Wetter konnten der Integrationsfachdienst wie auch weitere Beratungsstellen und Anbieter im Gesundheitssektor am 3. Gesundheitstag der Heinrich-Braun-Klinikum gemeinnützige GmbH in Zwickau mit einem Stand und einer Infoveranstaltung teilnehmen. Das vielfältige Angebot bot interessierten Mitarbeitern der HBK gGmbH die Gelegenheit sich Informationen einzuholen, Kontakte zu Beratungsstellen zu knüpfen und ganz praktisch an Kursen und kleinen Tests teilzunehmen . Der Integrationsfachdienst freute sich sehr über den Zulauf von Interessierten und bot in persönlichen Gesprächen Informationen zu den Fördermöglichkeiten des Integrationsamtes sowie dem Unterstützungs- und Beratungsangebotes des Integrationsfachdienstes bzw. bei Bedarf auch zu anderen Beratungsstellen und gewährte in einem Vortrag einen tieferen Einblick, was in der Zusammenarbeit mit dem Integrationsfachdienst zu erwarten ist.

Besuch von Bürgermeisterin Kathrin Köhler

Die Bürgermeisterin Kathrin Köhler berichtet auf Ihrer Facebook-Seite von Ihrem Besuch bei uns im Hause.

„Den Lärm unserer sich stets beschleunigenden Welt vergessen – einfach mal nichts hören und nichts zu hören bekommen.
Doch wie es ist, nichts, überhaupt nichts hören zu können, vermögen wir uns nicht vorzustellen, auch nicht, wenn wir uns für ein paar Sekunden die Ohren zuhalten. Gehörlos zu sein, vielleicht ein Leben lang, was für ein Schicksal. Wie viel Schönes bleibt stumm und ungehört? Bestimmte Gefahrensituationen kündigen sich nur akustisch an, im Alltag und im Beruf ist einem Gehörlosen manches nicht zugänglich. Doch es herrscht nicht einfach Stille …

René Biela, Leiter des Gehörlosenzentrum Zwickau e.V., hat mich eingeladen, um über die Unterstützung von Menschen mit #Hörbehinderung in ihrem Alltag zu sprechen. Das #Gehörlosenzentrum in der Ebersbrunner Straße 25 in Planitz gibt es seit 1993. Dieser barrierefreie Ort der Begegnung ist zudem eine Beratungsstelle. Ebenso ist dort der Integrationsfachdienst untergebracht, zuständig z. B. bei Fragen, die #Gehörlose im Zusammenhang mit ihrem Berufsleben haben. Hier wird selbstverständlich der Grundsatz gelebt, dass jeder Mensch als eigenständige und vollwertige Person zu unserer Gesellschaft gehört. Wie sollte es auch anders sein? „Es geht um Gerechtigkeit“, weiß Barbara Schütte, Leiterin der Landesdolmetscherzentrale für Gebärdensprache. Sie hat ihr Domizil an derselben Adresse, wo beide Institutionen eng zusammen arbeiten. Gerechtigkeit vor allem in der Hinsicht, dass auch gehörlose Menschen Zugang zu allen Informationen haben, die uns zur Verfügung stehen und deren leichte Zugänglichkeit wir nie hinterfragen. Ganz ohne Frage aber kommunizieren Gehörlose genauso intensiv wie wir, die #Gebärdensprache ist eine reiche und differenzierte Sprache. Und Corona? Es war nicht einfach, erklärt mir Barbara Schütte, das Thema Corona, die damit verbundenen Gefahren und alltäglichen Probleme in die Gebärdensprache zu übersetzen. Wir können, ja müssen alle einander zuhören, nur so funktioniert ein Leben miteinander.“

 

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